Hamburger Vorträge zum chinesischen Recht
„Das neue chinesische Register für Mobiliarsicherheiten –
Effizienzgewinn durch Registerpublizität?“
Aaron Pfautsch
Universität Freiburg
Freitag, den 20. März 2026 um 16:30 Uhr (MEZ)
Zum Referenten:
Aaron Pfautsch hat Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg, der Peking University und dem King’s College London studiert. Seit 2025 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationales Wirtschaftsrecht mit Schwerpunkt Ostasien an der Universität Freiburg. In seiner Dissertation bei Prof. Dr. Yuanshi Bu LL.M. (Harvard) zum Thema „Das Kreditsicherungsrecht des neuen Zivilgesetzbuchs in der VR China“ befasst er sich mit der Reform des chinesischen Kreditsicherungsrechts unter rechtsvergleichender Betrachtung.
Zum Vortrag:
Mit der Neufassung des Zivilgesetzbuchs der Volksrepublik China im Jahr 2021 ging die Schaffung eines einheitlichen Registers für Sicherheiten an beweglichen Sachen und Rechten einher. Durch die Neuerung wird das chinesische Recht, das zuvor stark durch das deutsche Mobiliarsicherungsrecht und die hierfür maßgebliche Besitzpublizität geprägt war, nach dem Vorbild internationaler Rechtsentwicklungen reformiert. Der Vortrag befasst sich mit dem Anlass der Reform sowie mit den Funktionen und der Kritik an dem Register. Abschließend wird rechtsvergleichend zum deutschen Recht Stellung genommen.
Zur Vortragsreihe:
Im Rahmen der „Hamburger Vorträge zum chinesischen Recht“ geben seit 2002 eine Reihe von Gastvorträgen herausragender Rechtswissenschaftler und Rechtspraktiker, die sich zu Forschungszwecken am Institut in Hamburg aufhalten, Einblick in Rechtsgebiete, die derzeit in der Volksrepublik China im Aufbau sind und daher auch international eine große Beachtung finden.
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